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SÄKULARISATION

Niedergang durch die Säkularisation, Wendepunkt und Neuaufbau von 1802 bis 1841

Die Säkularisation 1802/1803 traf viele Kongregationen, so auch die Altöttinger hart. Klöster wurden aufgegeben, kirchliche Besitztümer wurden eingezogen und religiöse Vereine verloren ihre rechtliche Grundlage. Die MC bestand zwar weiterhin, hatte aber keine geistliche Leitung und die vormals organisatorische Kraft der Jesuiten fehlten. Das Kongregationsleben ruhte faktisch, blieb aber formal bestehen.

Zu einem vollständigen Zusammenbruch kam es allerdings nicht, da der Wallfahrtsort weiterhin stark besucht war und die marianische Tradition seit 1599 tief verwurzelt war. Ein Wendepunkt war sicherlich das Jahr 1814, als der Jesuitenorden wieder zugelassen wurde. Die Jesuiten kehrten zwar nicht sofort nach Altötting zurück, aber ihre Spiritualität und ihre Organisationsform war wieder erlaubt. Erste Neuaufnahmen und Reorganisationen setzten ein. Ab dem Jahr 1825 gab es dann wieder erste Treffen (Konvente) und die Zahl der Mitglieder wuchs bis zum Jahr 1841 wieder moderat auf ca. 150 bis 200 an.