BASILIKA St. Anna 

“Die Marianische Männerkongregation, welche juristische Persönlichkeit besitzt, war das Werkzeug der göttlichen Vorsehung und erklärte sich bereit, zum Erwerb des Baugrundes eine entsprechende Summe zur Verfügung zu stellen und das Eigentumsrecht des Platzes und der darauf zu erbauenden Kirche zu übernehmen. Hatte sie doch gerade in der neuen Kirche auch für ihre Hauptfeste ein Gotteshaus, das die glänzende Begehung von Kongregationsfesten sicher stellte. Durch die hochherzige Spende hat sich die Kongregation ein besonderes Verdienst um Altötting und die Wallfahrt erworben, wofür ihr noch die kommenden Geschlechter dankbar sein werden.”

So steht es im “Gedenkblatt zur Konsekrationsfeier am 13. Oktober 1912” zur Entscheidung für den Bau der Basilika St. Anna. 

Wer auf die Basilika zugeht, hat den Eindruck eines barocken Bauwerkes. Die Basilika St. Anna wird manchmal auch scherzhaft “Die alte Dame” genannt. Dabei ist sie mit ihren über 100 Jahren noch jung im Vergleich zu den meisten anderen historischen Kirchengebäuden. Sie wurde errichtet zwischen 1910 und 1912 unter der Leitung des Kapuzinerpaters und Guardian des heutigen Br. Konrad Klosters, Joseph Anton Keßler und dem Architekten Johann Baptist Schott. 

Am 28. August 1910 legte der Bischof von Passau Sigismud Felix, Freiherr von Ow-Felldorf, zusammen mit Prinz Ludwig von Bayern den Grundstein. Sie ist im neobarocken Stil erbaut und wurde am 13. Oktober 1912 feierlich eingeweiht.

Die Basilika St. Anna in Altötting ist die größte im 20. Jahrhundert erbaute Kirche Deutschlands und ein kraftvoller Ort des Glaubens für die Marianische Männerkongregation.

Unsere Basilika ist die Geistliche Heimat und Verbindung zur Sodalität

Für die Marianische Männerkongregation ist die Basilika nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern ein zentraler Sammelpunkt. Bei großen Festen und Wallfahrten füllt sich dieser gewaltige Raum mit dem gemeinsamen Gebet und Gesang hunderter/tausender Männer, die hier unter dem Schutz der Gottesmutter neue Kraft für ihren Alltag und ihr Apostolat schöpfen.
Die Architektur der Basilika spiegelt die innere Haltung unserer Gemeinschaft wider. Der weite, offene Raum ohne trennende Barrieren symbolisiert die Einheit im Glauben. Die Namenspatronin, die heilige Anna, steht dabei als Großmutter Jesu für das Kernanliegen unserer Sodalität: die generationenübergreifende Weitergabe des Glaubens.

„In der Weite dieses Raumes bündelt sich das Gebet von Generationen.
Die Basilika St. Anna zeigt uns, dass wahrer Glaube Fundamente braucht, aber erst durch die Gemeinschaft mit Leben gefüllt wird.“